{"id":169,"date":"2021-08-12T16:52:52","date_gmt":"2021-08-12T14:52:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/?p=169"},"modified":"2021-08-20T15:27:39","modified_gmt":"2021-08-20T13:27:39","slug":"oracle-datenbank-glossar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/2021\/08\/12\/oracle-datenbank-glossar\/","title":{"rendered":"Oracle Datenbank Glossar"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie kurz zusammengefasste Informationen zu wichtigen Begriffen rund um Oracle Datenbanken. Alle Begriffe sind \u2013 wo sinnvoll \u2013 in deutsch und englisch benannt.<\/p>\n<p><b>ARCH \u2013 ARCHIVER PROCESS<\/b><\/p>\n<p>Der Archiver Process archiviert automatisch die Online Redo Log Dateien und h\u00e4lt dadurch alle \u00c4nderungen einer Datenbank fest. Erst nachdem eine Online Redo Log Datei archiviert wurde, kann sie wieder beschrieben werde.<\/p>\n<p>Voraussetzung: Die Datenbank muss im ARCHIVELOG Modus laufen und die Archivierung aktiviert sein.<\/p>\n<p><b>BUFFER CACHE<\/b><\/p>\n<p>Im BUFFER CACHE werden die verwendeten Datenbl\u00f6cke gespeichert. Der Speicher wird \u00fcber einen LRU-Algorithmus (Least Recently Used) verwaltet. Dadurch werden die Bl\u00f6cke, die am h\u00e4ufigsten gebraucht werden, immer im Speicher gehalten. Die Gr\u00f6\u00dfe des BUFFER CACHE wird durch die Initialisierungs-Parameter DB_BLOCK_SIZE und DB_BLOCK_BUFFERS festgelegt.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: V$BUFFER_POOL, V$BUFFER_POOL_STATISTICS<\/p>\n<p><b>CKPT \u2013 CHECKPOINT PROCESS<\/b><\/p>\n<p>Bei einem Checkpoint veranlasst der Checkpoint Process den DBWR alle \u201edirty\u201c Bl\u00f6cke aus dem Buffer Cache in die Datendateien zu schreiben und synchronisiert alle Datendateien und die Kontrolldatei.<\/p>\n<p><b>COLLECTION<\/b><\/p>\n<p>Collection ist ein \u00dcberbegriff f\u00fcr die Array-Datenypen in PL\/SQL, also:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Varray<\/li>\n<li>Nested Table<\/li>\n<li>Index By Table (auch PL\/SQL Table, ab Version 9.2: Associative Array)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>DATENBANK \u2013 DATABASE<\/b><\/p>\n<p>Unter dem Begriff Datenbank versteht man den passiven Teil eines Datenbank-Systems \u2013 alle Datenbankdateien mit all den darin enthaltenen Informationen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Datendateien<\/li>\n<li>Steuerdateien<\/li>\n<li>Redologdateien<\/li>\n<li>INIT.ORA Datei<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Data Dictionary Views: V$DATABASE, V$DATAFILE<\/p>\n<p><b>DATENBLOCK \u2013 DATA BLOCK<\/b><\/p>\n<p>Ein Datenblock ist die kleinste physikalische Einheit, die Oracle zum Speichern von Daten verwendet. Der Wert wird bestimmt \u00fcber den Initialisierungsparameter DB_BLOCK_SIZE (2KB \u2013 32KB).<\/p>\n<p>Bis Oracle 8i kann nur eine Blockgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die gesamte Datenbank definiert werden (dies geschieht beim Erzeugen der Datenbank). Ab Oracle 9i k\u00f6nnen bis zu f\u00fcnf verschiedene Blockgr\u00f6\u00dfen definiert werden.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: V$PARAMETER<\/p>\n<p><b>DATENDATEI \u2013 DATAFILE<\/b><\/p>\n<p>Die Datendatei ist eine ganz normale Betriebssystemdatei, in die jedoch nie direkt von einem Userprozess geschrieben wird. Eine Datendatei ist immer genau einem Tablespace zugewiesen und stellt somit den physikalischen Speicher f\u00fcr diesen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Datendateien werden in der OPEN Phase von der Datenbank ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: DBA_DATA_FILES, ALL_DATA_FILES, USER_DATA_FILES,<br \/>\nV$DATAFILE, V$BACKUP, V$RECOVER_FILE<\/p>\n<p><b>DBWn \u2013 DATABASE WRITER PROCESS<\/b><\/p>\n<p>Der DATABASE WRITER PROCESS schreibt \u201edirty\u201c Bl\u00f6cke aus dem Buffer Cache in die Datendateien.<\/p>\n<p>Mit dem Initialisierungs-Parameter DB_WRITER_PROCESSES k\u00f6nnen Sie die Anzahl der DBWn-Prozesse festlegen (max. 9 Prozesse).<\/p>\n<p><b>EQUIJOIN<\/b><\/p>\n<p>Bei dieser Form des Join werden die Tabellen \u00fcber ein Gleichheitszeichen verkn\u00fcpft: der Wert einer Spalte in der ersten Tabelle muss genau dem Wert einer Spalte in der zweiten Tabelle entsprechen. Zeilen ohne Entsprechung in der jeweils anderen Tabelle werden nicht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Ab Version 9i wird diese Art des Join auch als Inner Join bezeichnet, falls bei der Syntax die ANSI-Norm verwendet wird. Wenn die zum Join herangezogenen Spalten in den beteiligten Tabellen den gleichen Namen haben, kann (ab 9i) auch ein Natural Join (-&gt;Weglassen der Join-Bedingung) verwendet werden<\/p>\n<p><b>EXTENT<\/b><\/p>\n<p>Ein Extent besteht aus mehreren Datenbl\u00f6cken und stellt einen zusammenh\u00e4ngenden Speicherbereich dar. Oracle allokiert Speicher f\u00fcr einzelne Segmente immer in Extent-Einheiten. Gr\u00f6\u00dfe und Anzahl von Extents wird bei den jeweiligen Segmenten \u00fcber die folgenden Storage-Parameter eingestellt:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>INITIAL<\/li>\n<li>NEXT<\/li>\n<li>PCTINCREASE<\/li>\n<li>MINEXTENTS<\/li>\n<li>MAXEXTENTS<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Data Dictionary Views: DBA_EXTENTS, DBA_FREE_SPACE, ALL_\u2026, USER_\u2026<\/p>\n<p><b>INSTANZ \u2013 INSTANCE<\/b><\/p>\n<p>Eine Instanz stellt den aktiven Teil eines Datenbank-Systems dar \u2013 die Hintergrundprozesse und die System Global Area (SGA). Diese werden in der NOMOUNT Phase gestartet bzw. allokiert.<\/p>\n<p>Dazu geh\u00f6ren die folgenden Prozesse:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>SMON<\/li>\n<li>PMON<\/li>\n<li>LGWR<\/li>\n<li>DBWn<\/li>\n<li>CKPT<\/li>\n<li>RECO<\/li>\n<li>ARCH<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Data Dictionary Views: V$INSTANCE, V$PARAMETER, V$SGA, V$SGASTAT<\/p>\n<p><b>JOB<\/b><\/p>\n<p>Ein Job ist eine Aufgabe, die die Datenbank entweder einmalig oder periodisch wiederkehrend automatisch ausf\u00fchrt. Das kann ein Prozeduraufruf, aber auch einzelner Befehl sein. Erstmalige Durchf\u00fchrung, Intervall und Aufgabe werden beim Einrichten (mit dem Package DBMS_JOB)\u00a0 angegeben.<\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr die Ausf\u00fchrung von Jobs ist, dass mindestens ein Hintergrundprozess eingerichtet wurde, der den Job ausf\u00fchren kann; dazu muss der init.ora-Parameter JOB_QUEUE_PROCESSES auf einen Wert &gt; 0 gesetzt werden. Bis einschlie\u00dflich 8i kann mit JOB_QUEUE_INTERVAL noch ein Intervall angegeben werden, wie h\u00e4ufig der Prozess aufwacht, um nach zu erledigenden Jobs zu sehen.<\/p>\n<p>DD-Views: dba_jobs, dba_jobs_running<\/p>\n<p><b>JOIN<\/b><\/p>\n<p>Darunter versteht man die Verkn\u00fcpfung zweier oder mehrerer Tabellen bei einer Abfrage. Ohne Angabe einer Join-Bedingung erh\u00e4lt man ein Kreuzprodukt. Man unterscheidet zwischen<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Equijoin<\/li>\n<li>Self Join<\/li>\n<li>Non-Equijoin<\/li>\n<li>Outer Join<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><b>KREUZPRODUKT<\/b><\/p>\n<p>Ein Kreuzprodukt oder kartesisches Produkt entsteht, wenn bei der Verkn\u00fcpfung zweier Tabellen keine Join-Bedingung angegeben wird. Als Ergebnismenge wird dann jede Zeile der einen Tabelle mit jeder Zeile der anderen Tabelle kombiniert.<\/p>\n<p>Ab Version 9i wird diese Art der Kombination auch als Cross Join bezeichnet, falls bei der Syntax die ANSI-Norm verwendet wird.<\/p>\n<p><b>LGWR \u2013 LOG WRITER<\/b><\/p>\n<p>Der LOG WRITER PROCESS schreibt die Eintr\u00e4ge aus dem Redo Log Buffer in die Online Redo Log Dateien. Sind die Online Redo Log Dateien gespiegelt, so werden alle MEMBER einer Redo Log Group beschrieben.<\/p>\n<p><b>NON-EQUIJOIN<\/b><\/p>\n<p>Diese Form des Join wird verwendet, wenn es keine geeigneten Spalten in den Tabellen gibt, die \u00fcber ein Gleichheitszeichen verkn\u00fcpft werden k\u00f6nnen. Stattdessen wird ein Wertebereich angegeben; klassischer Operator beim Non-Equijoin ist BETWEEN. Zeilen ohne Entsprechung in der jeweils anderen Tabelle werden nicht ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><b>OUTER JOIN<\/b><\/p>\n<p>Bei dieser Form des Join werden die Tabellen ebenso wie beim Equijoin \u00fcber ein Gleichheitszeichen verkn\u00fcpft: der Wert einer Spalte in der ersten Tabelle muss genau dem Wert einer Spalte in der zweiten Tabelle entsprechen. Im Unterschied zum Equijoin werden Zeilen einer Tabelle ohne Entsprechung in der anderen Tabelle jedoch schon ausgew\u00e4hlt; es muss angegeben werden, von welcher Tabelle die Zusatzzeilen angegeben werden sollen.<\/p>\n<p>Ab Version 9i kann bei der Syntax auch die ANSI-Norm verwendet werden. Man spricht dann von Left Outer Join, Right Outer Join oder Full Outer Join. Beim Full Outer Join werden aus beiden beteiligten Tabellen die Zeilen ohne Entsprechung in der anderen Tabelle mit ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p><b>PMON \u2013 PROCESS MONITOR<\/b><\/p>\n<p>Nach dem Absturz eines Benutzer-Prozesses rollt der PROCESS MONITOR die offenen Transaktionen zur\u00fcck, gibt alle von diesem Benutzer gehaltenen Sperren frei (Zeilen, Tabellen) und gibt die vom Benutzer verwendeten Ressourcen wieder frei.<\/p>\n<p><b>RDBMS<\/b><\/p>\n<p>RDBMS ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr\u00a0<b>Relationales Datenbank-Management-System<\/b>. Die Vorteile einer Relationalen Datenbank sind unter anderem:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Viele Benutzer k\u00f6nnen gleichzeitig mit Datenbestand arbeiten<\/li>\n<li>Hohe Datensicherheit durch Backup &amp; Recovery Konzepte<\/li>\n<li>Verwaltung von gro\u00dfen Datenbest\u00e4nden<\/li>\n<li>Wahrung der Datenkonsistenz und Datenintegrit\u00e4t<\/li>\n<li>Einheitliche Sprache f\u00fcr alle Benutzer, Entwickler, Administratoren (SQL)<\/li>\n<li>Alle Daten (auch Verwaltungsdaten der DB) liegen in Tabellen<\/li>\n<li>Physikalische und logische Datenunabh\u00e4ngigkeit<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>REDO LOG BUFFER<\/strong><\/p>\n<p>Im REDO LOG BUFFER werden alle \u00c4nderungen einer Datenbank gespeichert. Er wird zyklisch beschrieben und sein Inhalt regelm\u00e4\u00dfig durch den LGWR in die Online Redo Log Dateien gesichert. Die Gr\u00f6\u00dfe wird durch den Parameter LOG_BUFFER festgelegt.<\/p>\n<p><b>REDOLOGDATEI \u2013 REDOLOGFILE<\/b><\/p>\n<p>In den Redologdateien werden alle \u00c4nderungen protokolliert, die in der Datenbank durchgef\u00fchrt worden sind. Sie sichern die Datenbank dadurch vor Dateifehlern (Redologgruppen immer mit mehreren Mitgliedern anlegen!). Bei einem COMMIT wird der LGWR Prozess veranlasst, die Daten aus dem Redologpuffer in die aktuelle Redologdatei zu schreiben. Erst wenn diese Daten wirklich in der Redologdatei gespeichert sind, erh\u00e4lt der Benutzerprozess die COMMIT-Best\u00e4tigung.<\/p>\n<p>Bei einem Recovery der Datenbank werden alle in den Redologdateien protokollierten \u00c4nderungen auf die Datendateien angewendet, um diese wieder konsistent zu machen (Rollforward). Im Anschluss werden dann alle noch nicht mit COMMIT abgeschlossenen Transaktionen wieder zur\u00fcckgerollt (Rollback).<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: V$LOG, V$LOGFILE<\/p>\n<p><b>SCHEMA<\/b><\/p>\n<p>Dieser Begriff fasst alle Datenbank-Objekte zusammen, die dem gleichen Datenbank-User geh\u00f6ren. Der Schemaname ist dabei gleich dem Usernamen des Besitzers.<\/p>\n<p><b>SELF JOIN<\/b><\/p>\n<p>Der Self Join ist eine Sonderform des Equijoin: eine Tabelle wird mit sich selbst verkn\u00fcpft; sie erscheint zweimal unter verschiedenem Alias in der FROM-Klausel.<\/p>\n<p>Ab Version 9i wird auch diese Art des Join auch als Inner Join bezeichnet, falls bei der Syntax die ANSI-Norm verwendet wird.<\/p>\n<p><b>SHARED POOL<\/b><\/p>\n<p>Der SHARED POOL wird zum Parsen und Kompilieren von SQL-Statements verwendet. Er ist in zwei Bereiche, den LIBRARY CACHE und den DATA DICTIONARY CACHE, aufgeteilt. Im LIBRARY CACHE wird der SQL-Text, der geparste Code und der Ausf\u00fchrungsplan gespeichert. Im DATA DICTIONARY CACHE werden Privilegien und Objektdefinitionen (Tabellen-, Spaltendefinitionen, \u2026) gespeichert. Die Gr\u00f6\u00dfe des SHARED POOL wird durch den Parameter SHARED_POOL_SIZE festgelegt.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: V$LIBRARYCACHE, V$ROWCACHE, V$SQLAREA, V$SQLTEXT, V$DB_OBJECT_CACHE<\/p>\n<p><b>SMON \u2013 SYSTEM MONITOR<\/b><\/p>\n<p>Der SYSTEM MONITOR f\u00fchrt freie Extents in einem Dicitonary Managed Tablespace wieder zusammen, gibt tempor\u00e4re Segmente, die nicht mehr beansprucht werden, wieder frei und f\u00fchrt nach dem Absturz einer Instanz automatisch ein Instanz-Recovery durch.<\/p>\n<p><b>STEUERDATEI \u2013 CONTROLFILE<\/b><\/p>\n<p>Die Steuerdatei beinhaltet statische Informationen \u00fcber den Aufbau der Datenbank. Dies sind u.a.<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Name und ID der Datenbank<\/li>\n<li>die Namen aller Redologdateien sowie deren Nummern und Gruppen-ID\u2019s<\/li>\n<li>die Namen aller Datendateien<\/li>\n<li>der Status (ONLINE\/OFFLINE) der einzelnen Dateien<\/li>\n<li>die Redolog Sequenz Nummer (im ARCHIVELOG Modus)<\/li>\n<li>die Nummer der aktiven Redologdatei<\/li>\n<li>Informationen \u00fcber die ausgef\u00fchrten Checkpoints<\/li>\n<li>ARCHIVELOG Status der Datenbank<\/li>\n<li>Backup-Informationen bei Sicherung mittels RMAN<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine intakte Steuerdatei ist zwingende Vorraussetzung f\u00fcr den Betrieb einer Datenbank und sollte deshalb auch immer mehrfach vorhanden sein. Diese Spiegelung kann bei der Erzeugung einer Datenbank sehr einfach \u00fcber den CONTROL_FILES Parameter in der INIT.ORA Datei erreicht werden.<\/p>\n<p>Beispiel:<\/p>\n<pre>control_files = (\/u1\/ORCL\/ctl2ORCL.ctl, \/u2\/ORCL\/ctl2ORCL.ctl)<\/pre>\n<p>Um im Fehlerfall eine Datenbank wieder rekonstruieren zu k\u00f6nnen, sollten Sie nach Struktur\u00e4nderungen (z.B. neuer Tablespace oder neue Datei) immer eine Kopie der aktuellen Steuerdatei erstellen. Sie k\u00f6nnen w\u00e4hrend des laufenden Betriebes eine bin\u00e4re oder eine les- und editierbare Kopie davon erzeugen.<\/p>\n<p>Beispiel f\u00fcr eine bin\u00e4re Kopie:<\/p>\n<pre>ALTER DATABASE BACKUP CONTROLFILE TO &lt;Dateiname&gt;;<\/pre>\n<p>Beispiel f\u00fcr eine lesbare Kopie \u2013 diese wird im Verzeichnis BACKGROUND_DUMP_DEST angelegt:<\/p>\n<pre>ALTER DATABASE BACKUP CONTROLFILE TO TRACE;<\/pre>\n<p>Data Dictionary Views: V$CONTROLFILE, V$DBFILE, V$LOGFILE<\/p>\n<p><b>SEGMENT<\/b><\/p>\n<p>Segmente sind Oracle Objekte, in denen Daten gespeichert werden k\u00f6nnen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Tabelle<\/li>\n<li>Cluster<\/li>\n<li>Index<\/li>\n<li>Rollback Segmente<\/li>\n<li>Tempor\u00e4re Segmente<\/li>\n<li>LOB Segmente<\/li>\n<li>Bootstrap Segment (Oracle intern)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Segmente bestehen aus einzelnen Extents. Beim Anlegen eines Objektes allokiert Oracle MINEXTENTS Extents f\u00fcr das Objekt. Sollte es im weiteren Verlauf notwendig sein, so allokiert Oracle weitere Extents von der Gr\u00f6\u00dfe NEXT (bis MAXEXTENTS erreicht ist).<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: DBA_SEGMENTS, DBS_ROLLBACK_SEGS, ALL_\u2026, USER_\u2026<\/p>\n<p><b>Sequenz<\/b><\/p>\n<p>Eine Sequenz ist ein eigenst\u00e4ndiges Schemaobjekt, das als Nummerngenerator dient. Beim Anlegen einer Sequenz kann u.a. angegeben werden:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Startpunkt (Default: 1)<\/li>\n<li>Schrittweite (Default: 1)<\/li>\n<li>Maximalwert (Default: 1,0000E+27)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sequenzen werden i.d.R. dazu verwendet, ein Prim\u00e4rschl\u00fcsselfeld zu f\u00fcllen. Solange eine Sequenz als NOCYCLE (Default) definiert wurde, kann die gleiche Nummer niemals mehrfach vergeben werden. Dies f\u00fchrt zur absoluten Eindeutigkeit; allerdings kann es bei Verwendung einer Sequenz zu L\u00fccken bei Werten der betreffenden Spalte kommen.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: USER_SEQUENCES, ALL_SEQUENCES, DBA_SEQUENCES<\/p>\n<p><b>SYSTEM GLOBAL AREA<\/b><\/p>\n<p>Die System Global Area (SGA) wird beim Start einer Instanz im Hauptspeicher des Rechners allokiert. Sie besteht aus mehreren unterschiedlichen Bereichen, deren Gr\u00f6\u00dfe von den INIT.ORA Einstellungen abh\u00e4ngt (Seit Oracle 9i k\u00f6nnen einige dieser Werte dynamisch eingestellt werden, ohne dazu die Datenbank neu starten zu m\u00fcssen).<\/p>\n<p>Die SGA besteht aus den folgenden Bereichen:<\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Buffer Cache<\/li>\n<li>Shared Pool (Library Cache, Dictionary Cache)<\/li>\n<li>Redolog Cache<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Data Dictionary Views: V$PARAMETER, V$SGA, V$SGASTAT<\/p>\n<p><b>TABLESPACE<\/b><\/p>\n<p>Tablespaces sind logische Speicherbereiche innerhalb einer Oracle Datenbank, in denen Daten (Segmente, Prozeduren \u2026) gespeichert werden k\u00f6nnen. Daten, Index, Rollback und Tempor\u00e4re Segmente werden i.d.R immer in unterschiedlichen Tablespaces gespeichert. Ein Tablespace besteht aus mindestens einer Datendatei.<\/p>\n<p>Der SYSTEM Tablespace wird mit dem Erzeugen der Datenbank automatisch angelegt und muss immer verf\u00fcgbar (ONLINE) sein.<\/p>\n<p>Data Dictionary Views: DBA_TABLESPACES, ALL_TABLESPACES,<br \/>\nUSER_TABLESPACES, V$TS<\/p>\n<p><b>TRIGGER<\/b><\/p>\n<p>Ein Trigger ist eine PL\/SQL-Routine, die nicht namentlich aufgerufen wird, sondern rein ereignisgesteuert. Sobald das Ereignis eintritt, f\u00fcr das ein Trigger definiert wurde, wird automatisch der Triggercode ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Neben den klassischen Datenbank \u2013 Triggern, bei denen es unerheblich ist, \u00fcber welche Applikation ein Ereignis ausgel\u00f6st wurde, gibt es in einigen Applikationen (Forms, Reports) auch noch Trigger, die von Applikations \u2013 Ereignissen abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>DD-Views: dba_triggers<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie kurz zusammengefasste Informationen zu wichtigen Begriffen rund um Oracle Datenbanken. Alle Begriffe sind \u2013 wo sinnvoll \u2013 in deutsch und englisch benannt. ARCH \u2013 ARCHIVER PROCESS Der Archiver Process archiviert automatisch die Online Redo Log Dateien und h\u00e4lt dadurch alle \u00c4nderungen einer Datenbank fest. Erst nachdem eine Online Redo Log Datei archiviert &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.edilog.de\/network\/2021\/08\/12\/oracle-datenbank-glossar\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eOracle Datenbank Glossar\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4,25],"tags":[],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=169"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/169\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=169"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=169"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.edilog.de\/network\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=169"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}